Geschichte des Comer Sees
Die Geschichte des Comer Sees dreht sich vor allem um die Stadt Comer und um die Insel Comacina. Ab dem Jahr 196 v. Chr. kamen die Römer nach Comer und dessen Umgebung und eroberten das Gebiet. Comer bekam den Namen Novum Comum. Die Gegend des Comer Sees wurde zwischenzeitlich von Germanen besetzt, so dass viele Menschen, besonders die Bewohner von Como, auf die Insel Comacina flüchteten. Sie zogen danach, nachdem die Gefahr zu Ende war, wieder in Como ein. Im 11. Jahrhundert kam Como unter die Herrschaft der Erzbischöfe von Mailand, aber sie konnte sich später daraus befreien. Im 12. Jahrhundert brach erneut Krieg zwischen Como und Mailand aus. Como kämpfte gegen die Insel Comacina, da diese auf mailändischer Seite stand. Diese Schlacht gewannen sie zwar, aber zum Schluss musste sich Como Mailand unterwerfen. Danach kam Como zu Spanien, danach zu Österreich, dann zu Italien und dann wieder zu Österreich. Im Jahr 1859 befreite Giuseppe Garibaldi Como von Österreich. Heute leben die Leute am Comer See in Frieden und Harmonie und es ist nicht mehr zu spüren, dass früher Krieg zwischen Como und Comacina herrschte.