Der Comer See ist ein wertvoller Schatz Italiens, der dank seiner vielen Kurorte und der besonderen Landschaft jedes Jahr viele Touristen anzieht. Sowohl für einen Entspannungsurlaub, als auch fürs Fischen ist dieser See ein optimales Ziel. Ein Ort an dem Westufer des Comersees, der sehenswürdig ist, ist Menaggio; die zahlreichen Unterkünfte, günstigen Ferienwohnungen und gemütlichen Ferienhäuser bieten genug Platz für sehr viele Touristen. Hier kann man die Piazza Garibaldi besichtigen und somit der Kultur Italiens ein bischen näher kommen. Mit einem Schiff kann man auf dem Comer See von Menaggio zu den Ortschaften Varenna und Belaggio gelangen. Varenna ist ein netter Ort am Ostufer des Comersees, mit einem Fischerhafen, der schon seit langer Zeit existiert. Interessant für Kulturbegeisterte könnte auch die Kirche San Giorgio sein, deren Turm sich über den ganzen Ort erhebt. Der Comer See hat eine einzigartige Form, denn er sieht wie ein umgekehrtes Y aus. An der Stelle, wo die zwei südlichen Arme des Sees getrennt werden, liegt die Ortschaft Belaggio, mit einer sehr interessanten Landschaft. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Alpen. Es ist schön zu sehen, wie sich die Berge über den See erheben. Diese Region ist sehenswert für Touristen, Fischer und für Leute, die sich einfach nur von dem stressigen Alltag erholen wollen. Die ganze Gegend um den Comer See bildet ein interessantes und eindrucksvolles Bild das Italiens Wert als touristisches Urlaubsziel noch mehr erhöht.
Archiv für April 2007
Sehenswürdigkeiten in den Städten des Comer Sees
Donnerstag, 26. April 2007Geschichte des Comer Sees
Sonntag, 22. April 2007Die Geschichte des Comer Sees dreht sich vor allem um die Stadt Comer und um die Insel Comacina. Ab dem Jahr 196 v. Chr. kamen die Römer nach Comer und dessen Umgebung und eroberten das Gebiet. Comer bekam den Namen Novum Comum. Die Gegend des Comer Sees wurde zwischenzeitlich von Germanen besetzt, so dass viele Menschen, besonders die Bewohner von Como, auf die Insel Comacina flüchteten. Sie zogen danach, nachdem die Gefahr zu Ende war, wieder in Como ein. Im 11. Jahrhundert kam Como unter die Herrschaft der Erzbischöfe von Mailand, aber sie konnte sich später daraus befreien. Im 12. Jahrhundert brach erneut Krieg zwischen Como und Mailand aus. Como kämpfte gegen die Insel Comacina, da diese auf mailändischer Seite stand. Diese Schlacht gewannen sie zwar, aber zum Schluss musste sich Como Mailand unterwerfen. Danach kam Como zu Spanien, danach zu Österreich, dann zu Italien und dann wieder zu Österreich. Im Jahr 1859 befreite Giuseppe Garibaldi Como von Österreich. Heute leben die Leute am Comer See in Frieden und Harmonie und es ist nicht mehr zu spüren, dass früher Krieg zwischen Como und Comacina herrschte.